Gewaltfreie Kommunikation

Angebot zur GFK in Institutionen und Unternehmen

„Kommunikation im Team/Teamfähigkeit und Kommunikation“ 

Etwa 70.000 Stunden unseres Lebens verbringen wir am Arbeitsplatz. Deutlich mehr Zeit als wir für Familie und Freunde übrig haben.
Zwei von drei Arbeitnehmern geben an, schon einmal am Arbeitsplatz gemobbt worden zu sein. Dabei ist für 2/3 eine gute Teamarbeit wichtig. 

Angesichts der starken Belastung, denen Mitarbeiter heute ausgesetzt sind, halten wir es für wichtig und notwendig, Arbeitsbedingungen vorzufinden und einen Umgang miteinander zu pflegen, der allen Mitarbeitern (einschließlich der Leitungsebene) ein effektives, flüssiges und nicht zuletzt erfülltes Arbeiten ermöglicht. Wer mit der Situation am Arbeitsplatz zufrieden ist, ist weniger krank und kann somit besser zum Gelingen des gesamten Unternehmens beitragen. 

Das Erlernen der „Gewaltfreien Kommunikation“ (GFK) kann in betrieblichen Kontext entscheidend dazu beitragen, dass die Mitarbeiter eine Haltung von Respekt, Wertschätzung und gegenseitiger Achtung entwickeln und leben, die letztlich allen zugute kommt. 

Zusätzlich kann die "Gewaltfreie Kommunikation" auch für Klienten-, Kunden- und Elterngespräche so eingesetzt werden, dass Missverständnisse ausgeräumt werden.

Inhalte:

  • GFK in Unternehmen und Institutionen
  • Grundlagen/Grundannahmen der GFK
  • Die vier Schritte in der GFK
  • Mit der GFK die Zusammenarbeit verbessern
  • Kooperationen fördern
  • Mit Hilfe von GFK Konflikte wandeln

Methoden:

  • Die Gesamtheit der Methoden und Lernwege werden lebendig und praxisorientiert gestaltet. Theoretische und praktische Methoden wechseln einander ab.
  • Kleingruppenarbeit und die Arbeit im Plenum bereichern das Gesamtkonzept und den Transfer in die Praxis.

Nähere Informationen unter: www.gewaltfrei-mv.net


Mosaik-Schule Holzendorf 

Schulinterne Lehrerfortbildung zum Thema „Gewaltfreie Kommunikation“Dozentin Frau Ursula Heldt, „Konfliktvermittler-Training.de“ e.V.

"Die Evaluation im Rahmen des Projektes Anschub.de die gute und gesunde Schule ergab für uns Verbesserungsbedarf im Bereich des Schulklimas, hier vor allem die Kommunikation innerhalb des Kollegiums. Um diesem Ziel näher zu kommen entschieden wir uns für eine besondere Kommunikationsform: die „Gewaltfreie Kommunikation“ nach Marshall B. Rosenberg.

Frau Heldt gelang es, uns in einer ruhigen, entspannten und zugewandten Atmosphäre für die verschiedenen Arten, etwas mitzuteilen, aufmerksam zu machen. Zunächst lernten wir die neun Stufen eines Konfliktverlaufs und um Maslows Bedürfnispyramide kennen. Danach stellte und Frau Heldt die beiden verschiedenen Sprachen vor, die Rosenberg gegenüberstellte. Es gibt die aggressive, selbstmitleidige, höhnende oder schmeichelnde Wolfsprache, in der kein Platz ist für Verantwortungsübernahme oder Empathie. Ihr gegenüber steht die herzliche, aufrichtige, echte Sprache der Giraffe, die für sich sorgt und dadurch auch Mitgefühl zeigen und Verantwortung übernehmen kann.

Um einander zu verstehen ist es wichtig, bei sich selbst zu bleiben, über Gefühle und Bedürfnisse zu sprechen. Wir lernten die vier Schritte einer gewaltfreien Botschaft. Eine Mitteilung in dieser Methode, die wie eine Fremdsprache erlernt werden kann, besteht aus einer Beobachtung, dem eigenen oder beobachteten Gefühls, dem Bedürfnisses und einer daraus resultierenden klaren Bitte. Anfangs ist es schwierig, sich an diesen Schritten zu orientieren, doch sind wir überzeugt, dass mit Hilfe dieser Kommunikationsform Konflikte so geklärt werden können, dass beide Parteien zuversichtlich und gestärkt daraus hervorgehen können. Wir wollen weiter üben."

Katrin Hansch