Gibt es tatsächlich eine Glücksformel?

Glück kann man lernen - wir bieten Trainings zum Glücklichsein.
Das nächste Glückstraining findet statt vom 18. - 19.10.2019

Was hat die Glückssuche mit der Gewaltfreien Kommunikation zu tun?

Man sollte sich bewusst machen, was man braucht, um seinen Weg gehen zu können.
Glück findet man u.a." dass Menschen sich eigene Räume schaffen, die sie selbst gestalten. Das kann der Yoga-Kurs für die gestresste Mutter sein, Trompete lernen, ein Ehrenamt oder einige Stunden an einem einsamen Schreibtisch mit nichts weiter als einem Stift und einem Blatt Papier. Das," so erklärt Hüther, "gebe Menschen das Gefühl, lebendig zu sein".

Die ersten beiden Fragen erscheinen im ersten Moment leicht, doch haben Sie es in sich...

Setzen Sie sich mal einige Tage damit auseinander:

- Was will ich für ein Mensch sein?

- Wozu will ich dieses Leben nutzen?

Wenn Sie herausfinden, in welche Richtung Ihr Lebensweg gehen sollte und was Sie dafür benötigen, bzw. welche Bedürfnisse Ihnen wichtig sind, das andere Wort für Bedürfnisse können auch Ihre Werte sein, dann wenden Sie bereits die "Gewaltfreie Kommunikation" an.

Welche Werte sind Ihnen also im Leben wichtig?
Fertigen Sie eine Prioritätenliste mit mindestens 10 Ihnen wichtigen Werten an.

Wir Menschen wollen uns diesen Werten immer wieder annähern. Wir gehen manchmal andere Wege, schlagen einige Haken, doch im Grunde kommen wir immer wieder zurück auf unseren Weg, um uns unseren Werten wieder anzunähern. Dafür setzt das Gehirn seine Arbeitsleistung ein. Werden wir an der Erreichung unserer Werte gehindert, verbrauchen wir mehr Energie, man kann auch sagen, wir bekommen Stress.

Hüther geht das Thema mir den neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung an. Er sagt "Die Arbeitsleistung des Gehirns wird dadurch bestimmt, dass es ständig versucht, einen sogenannten kohärenten Zustand herzustellen“. Eigentlich versucht es andauernd in den Zustand zu kommen, in dem es möglichst wenig Energie braucht.

„Streiten wir zum Beispiel mit jemandem, ist diese Kohärenz nicht gegeben. Dann sucht das Gehirn nach Lösungen, um die Kohärenz wiederherzustellen“. Wir neigen zu schnellen kurzfristigen Lösungen, mit der Freundin telefonieren, Sport treiben, sich etwas schönes kaufen, in die Natur gehen. Die langfristigen Lösungen würden so aussehen, dass wir uns wieder unsere Bedürfnisse bewusst machen. Und dazu gehören meist Kontakt, Austausch, Gemeinsamkeit.

Hüther sieht es so, "dass Menschen einander brauchen, um wirklich glücklich sein zu können".

Wenn Menschen sich brauchen, wenn wir uns Kontakt, Austausch und Gemeinsamkeit erfüllen wollen, sollte die Strategie eigentlich so aussehen, "dass wir wertschätzend und motivierend miteinander umgehen" was andererseits voraussetzt, "dass wir auf Kritik und Nörgeleien verzichten".

Wie wäre es, "wenn Sie Ihre Mitmenschen einfach mal wieder anlächeln würden". Hüther meint, schon allein aus einem Lächeln könnte viel wachsen.

Deswegen lautet seine kurze Glücksformel

Würde + Respekt + Wohlwollen + maimale Potentialentfaltung = Glück

Übersetzt sieht diese Glücksformel so einfach aus:

Beachten Sie die folgenden Punkte, damit Sie und die Menschen um Sie herum glücklich sein können:
1.
Fangen wir also mit den beiden Eingangsfragen an:
Wer will ich sein? Wozu will ich dieses Leben nutzen?
2.
Wenn Sie Ihre Antworten haben, sollten Sie Entscheidungen treffen (Strategien für sich entwickeln) um diese Ziele zu erreichen.
3.
Wahren Sie Ihre Würde - und behandeln Sie andere würdevoll.
4.
Begegnen Sie Ihren Mitmenschen mit Respekt, Wohlwollen und auf Augenhöhe. Ermutigen Sie sich gegenseitig!

Viel Glück.....