müsste jede Drohung auch umgesetzt werden.

Was kommt nach der Drohung? Coachingbrief zur GFK von Anja Palitz & Olaf Hartke

Wenn wir mit offenen Ohren durch die Straßen gehen, vor der Supermarktkasse, im Schwimmbad, leider auch manchmal in Schulen hören wir Drohungen, die gegenüber Kindern ausgesprochen werden.

Aus meiner Erfahrung mit kriminellen Jugendlichen weiß ich, eine Drohung ist nicht das gleiche, wie eine tatsächlich folgende Konsequenz auf ein nicht hinnehmbares Verhalten. Ich kann einem Kind ankündigen, dass ich ein bestimmtes Handeln nicht billigen werde, weil es einige meiner wichtigen Bedürfnisse verletzt.

Eigenes erlebtes Beispiel: Ein Jugendlicher hat von seiner Mutter ein Luftgewehr geschenkt bekommen und will in unserem Garten damit üben. Als Pazifisten haben wir unsere eigenen Kinder so erzogen, dass sie nie mit einer Waffe spielten.

Die Erklärung von uns, "Wir möchten nicht, dass in unserem Garten mit einem Luftgewehr geschossen wird, es könnte jemanden verletzen. Bitte bring die Waffe wieder zurück ins Auto".

Keine ausschweifenden Erklärungen von uns. Ohne Diskussion brachte der Jugendliche die Waffe ins Auto.

Doch lesen Sie nach, was Anja Plaitza und Olaf Hartke als GFK-Spezialisten zu diesem Thema beitragen.

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