Empathische Kommunikation in medizinischen Einrichtungen

Freitag, 7. Juli 2017 - 16:30 bis Samstag, 8. Juli 2017 - 15:30

Das Netzwerk www.Gewaltfrei-MV.net bietet für Personen im medizinischen Berufen

folgende Fortbildung an:

"Empathische Kommunikation in medizinischen Einrichtungen"

das Basistraining "Gewaltfreie Kommunikation" vom 7.-8.7.2017 wird um einen weiteren Tag erweitert, der mit den TN abgesprochen wird, um ganz spezifisch auf das Berufsfeld der Medizin eingehen zu können.

Empathie kann Ärger zerstreuen, Empathie wird aber auch gebraucht, um ein erfolgreiches Team aufbauen und gelassener Konfliktgespräche mit Patienten und Angehörigen führen zu können. Zu den Fortbildungsinhalten gehören:

  • schwierige Gesprächssituationen

  • empathische Präsenz, wie aktives Zuhören, Körpersprache

  • die vier Schritte als Selbstklärung

  • eigene und fremde Bedürfnisse

  • Umgang mit starken Gefühlen

  • Interessen empathisch aussprechen

Medizinische Einrichtungen können durch Einführung von gewaltfreier – empathischer  – Kommunikation zu einem Umfeld werden, die dem Leben dienen und den Bedürfnissen von Patienten und Mitarbeitern besser gerecht werden.

Im derzeitigen Pflegebereich konzentriert man sich ausschließlich auf die Krankheit – emotionale Bedürfnisse werden außer Acht gelassen. 

Das medizinische Personal leidet in einer Umgebung des künstlichen Lichts, starker Lärmbelästigung, lange Arbeitszeiten, und einer ständigen Unterbesetzung. Die Pflegenden kommen dabei in Ausnahmesituationen, wenn sie mit Patienten und Angehörigen sprechen müssen.

Sie versuchen dann Angst, Trauer, Sprach- und Fassungslosigkeit zu überspielen, was jedoch eher in Wut und Resignation führt. Burnout kann  jedoch vorgebeugt werden.

Ärzte und Pflegepersonal bestätigen uns mmer wieder, dass sie dringend eine Kommunikation im Gesundheitswesen benötigen, die mehr auf Gefühle und Bedürfnisse eingeht, damit es in extrem belastenden Situationen nicht zu Feindseligkeit und innerer Abwehr kommt. Emotionale Erschöpfung, Entpersönlichung aber auch Geringschätzung der eigenen Leistung macht den Umgang mit leidenden Patienten und ihren besorgten, wütenden oder vorwurfsvollen  Angehörigen extrem schwierig.  

Wenn Pflegepersonal   darin geschult sind,  ihr natürliches Mitgefühl zu zeigen, verbessert sich die Qualität der Fürsorge ganz erheblich.  

Bei der  „Empathischen  Kommunikation“ handelt es sich um eine Führungsmethode und ein Kommunikationssystem, das Menschen in die Lage versetzt, mehr Empathie in  Konfliktgesprächen mit Patienten oder dem eigenen Personal  zu entwickeln, indem man  sich der eigenen Gefühle und Bedürfnisse besser bewusst wird.  

Ort :Bürgerhafen II. Stock über dem Cafe Lichtblick,
Am Fischerbrunnen in :Greifswald
Dozentinnen:
Ursula Heldt, Konfliktmanagerin
Anne C. Arlt, Mediatorin
begleitende Ärztin Vera Kühnlezum Einführungbeitrag von 80,00 E
Studenten     60,00 E
Anmeldung: info@konfliktvermittler-training.de bis 16.06.2017
(Für diese Fortbildung erhalten Sie 11 Fortbildungspunkte von der Ärztekammer)