Vorgehensweise

Wie gehen wir als Trainer vor?

Jugendliche durch Prävention und Intervention Möglichkeiten aufzeigen, wie sie für ihre Zukunft Mobbing selber angehen und lösen können, um im Erwachsenenleben solchen Perversionen Einhalt bieten zu können.
Es wird von unserer Seite bewusst Betroffenheit bei diesen Trainings erzeugt.
Wir werden dabei immer mit der ganzen Gruppe arbeiten, also auch mit den Erwachsenen, die in diesen Gruppen involviert sind, um die Gruppendynamik zu verändern

Mobbing läuft nach unseren Erkenntnissen überwiegend so ab, dass Einzeltäter andere anstiften und diese einen Mitläuferstatus einnehmen.
Der große Rest der Klasse versteht sich als unbeteiligte Zuschauer.
Diese angeblich „unbeteiligten Zuschauer“ können jedoch aus ihrer Reserve herausgeholt werden.
Viele spüren schon während des Mobbings eine Art inneres Unbehagen, wagen sich aber nicht gegen den „mainstream“ zu stellen.
Deswegen lassen sich diese unbeteiligten Zuschauer unter Anleitung von Erwachsenen in einem Gruppengespräch gerne auf eine neue Rolle in der Klassendynamik ein.
Diese Jugendlichen werden angehalten, sich ihrer vorhandenen Zivilcourage bewusst zu werden um sich in einem Mobbing-Geschehen so einbringen zu können , dass sie dieses ohne grossen Aufwand stoppen können.

Wir gehen davon aus, dass solcherart geschulte Empathieträger auch in ihrem Erwachsenenleben das erlernte Wissen anwenden werden, um sich gegen Diskriminierung einzelner zu wehren.
Wir werden also nicht einmalig mit einem Workshop tätig, sondern halten die Jugendlichen präventiv an, ihr „peer-group-Verhalten“ in Zukunft sensibler wahrzunehmen um dann mit einfachen Mitteln bei Diskriminierungen einzuschreiten